2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Justus Bela am Mi Feb 06, 2019 3:19 pm

The Borg King schrieb:Wenn Discovery und die neuen Filme genau so wären wie die alten Sachen, könnte man sie sich auch gleich sparen.

Das Franchise kann nur dadurch überleben, sich weiter zu entwickeln. Man kann die Veränderung mögen oder nicht, aber das Unterscheiden zwischen "echten Fans" und "nicht echten Fans" finde ich überflüssig, ausgrenzend und elitistisch.

Ich mag Discovery auch wenn es anders ist, aber ich würde auch nicht immer das gleiche sehen wollen. Wer das möchte kann sich ja die alten Sachen immer wieder angucken.


Und ich finde es anmaßend und arrogant über bestehendes einfach hinweg zu trampeln nur um etwas mit mehr Effekten zubeladen und alles andere bleibt auf der Strecke weil die Optik ja als Konsumgrund reichen muss.

Und ich finde es auch überflüssig und ausgrenzend wenn alles in den Mainstream konventiert wird und die Nischenprodukte nach und nach verschwinden.

Wem Star Trek vor 2009 zu langweilig war kann zu Star Wars, Marvel, DC oder sonst was wechseln... gab in 2008 auch schon genug Alternativen...
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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von The Borg King am Mi Feb 06, 2019 11:31 pm

Die Filme fand ich auch nicht gut, aber Discovery hat eine richtig gute Story!

Was ist denn bitte "typisch Star Trek"? Alle bisherigen Serien waren auch sehr unterschiedlich! DS9 hatte bspw. einen ganz anderen Aufbau als TNG und VOY!

Ich denke das "Mehr" an Effekten liegt lediglich an den technischen Möglichkeiten. Hätte es die früher schon gegeben, hätten TNG und Co. genau so ausgesehen.

Wer Discovery nicht mag, muss es nicht gucken. Aber sich zu wünschen dass es eingestellt wird und somit Menschen die Serie zu misgönnen, denen sie gefällt, finde ich nicht gut.


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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Justus Bela am Do Feb 07, 2019 10:36 am

Ja, jeder Serie war in Gestalt, Aufbau und Thematik anders aber trotzdem baute jeder Serie von TOS bis ENT aufeinander auf und es wurde nicht absichtlich gegen eine andere Serie gearbeitet und deren "Erbe" über den Haufen geworfen. Das klappte mal sehr gut und mal weniger gut aber es war immer eine rote Linie zu erkennen. Was typisch Star Trek für mich ist, darüber habe ich mich lang und breit hier ausgelassen.

Ich habe leider sehr viele Probleme auf unterschiedlichen Ebenen mit JJ-Trek und Discovery.

Mein Hauptproblem von beiden Produktionen ist das der Canon (und dazu gehört auch die Optik, Setdesign, Uniform, Historie, Raumschiffdesign ect...) massiv umgeschrieben, verleugnet oder verdreht wird.
JJ-Trek hat wenigsten noch den Kunstgriff des Paralleluniversum gemacht. Leider versagt JJ-Trek aber dann mit der falschen Optik und Design. Ich kann noch nachvollziehen warum die Zeitreise von Spock/Nero die Geschichte umgeschrieben hat... aber warum die Föderationraumschiffe deswegen von knapp 250 Meter auf 700 Meter Länge anwachsen erschließt sich mir nicht. Optik über Substanz.

Das zweite Problem was ich habe ist das die Geschichten schlichtweg zu simpel, schlecht geschrieben und voller Logiklöcher sind.

Wer meine Kritik dazu nicht mag brauch sie auch nicht lesen...
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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Skippy am Do Feb 07, 2019 12:48 pm

.....Aktuell sind drei Episoden der neuen Staffel auf Netflix gelaufen. Eines kann man in jedem Fall bereits festhalten: Die Autoren konzentrieren sich eindeutig mehr auf das Team als Familie und beziehen sogar die bislang wenig beachtete Brückencrew mit in die Geschichten ein, bringen dazu weiterhin viele Kanon-Referenzen, die Alt-Trekkies freuen sollen, und versuchen sich an Old-School-Themen wie Planetenmissionen oder der Begeisterung für die Wissenschaft. All das macht «Star Trek: Discovery» ohne jede Frage aktuell zu einer klassischeren Trek-Serie im visuell bombastischen Gewand.

Ebenfalls positiv ist, dass man in der Causa Klingonen einen Schritt auf die Fans zugegangen ist. Das beginnt bei den Haaren und Bärten (die die Krieger nun nach dem Krieg wieder wachsen lassen), geht über den Verzicht auf endlose Untertitel und endet bei Kleinigkeiten wie dem Verhalten der Figuren und dem visuell vertrauten D7-Schlachtkreuzer, den man wieder eingeführt hat. Das Experiment „neue Klingonen“ muss damit zwar ein wenig als gescheitert betrachtet werden, für die Fans wird die Annäherung an das Bekannte aber eher positiv sein.

Schauspielerisch macht die Serie indes da weiter, wo sie aufgehört hat. Mary Wiseman (Tilly), Anthony Rapp (Stamets), Shazad Latif (Tyler) und Doug Jones (Saru) stechen gemeinsam mit dem wirklich brillant gecasteten Anson Mount als Captain Pike aus einem insgesamt starken Ensemble heraus, dessen Herzstück jedoch weiterhin die aus «The Walking Dead» bekannte Sonequa Martin-Green als Michael Burnham bleibt.

Wer also weiterhin damit umgehen kann, dass wir es als Zuschauer eindeutig mit einem visuellen Reboot des Trek-Franchises, analog zur Optik der Reboot-Kinofilme, zu tun haben, wird bestens bedient. Wer des Weiteren darüber hinwegsehen kann, dass mit dem Kanon aus über 700 Episoden und zehn klassischen Filmen (die alle mit «Star Trek: Discovery» in der gleichen Zeitlinie spielen) längst nicht alles passt und funktioniert, besitzt sogar noch bessere Chancen auf blendende Unterhaltung.....


Aus: Star Trek: Discovery» – Leben im Rückspiegel  (03.02.2019)
Quelle und ganzer Artikel: quotenmeter.de
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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Zerknautscher am Fr Feb 08, 2019 9:10 pm

Was sagt ihr zu Folge vier?
Meine Meinung Wink:
Ich bin ganz hin und weg, hat mir extrem gut gefallen.

Ich fand die Geschichte mit der mysteriösen Sphäre sehr klassisch Trek: Man hat zwar quasi das beste Schiff der Flotte und sucht das Unbekannte und dann FLATSCH stellt sich einem so ein mysteriöses Ding in den Weg. Will es uns vernichten? Die gehackten Universalübersetzer inklusive der Performance in den diversen Sprachen fand ich einen klasse Zug. Wie dann auch sowohl Saru als auch die Sphäre in einer mMn anrührerenden Wendung ein inniges Verständnis entwickeln und Saru, quasi als erster seiner Spezies, über sich hinauswächst - toll.

Sowas hätten sie auch gern schon früher liefern dürfen. Wie in einem anderen Forum mMn auch treffend angemerkt wurde ist auch die Kamerarbeit weitaus ruhiger, fokussierter als bei einigen der anderen Folgen, wo sich ständig alles dreht und die Schnitte nur so rausgehauen werden. Die Ingenieurin ist auch klasse. Es wird erklärt warum trotz Hologramm-Technik wieder mit guten alten "viewscreens" kommuniziert werden soll, es wird geklärt auf welchem Wege die Sporensprungtechnologie aus der Sternenflotte ausscheiden muss.

Wie gesagt, hin und weg, hoffentlich folgen sie dieser Spur weiter!

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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Justus Bela am Fr Feb 08, 2019 10:24 pm

Soll das jetzt der generelle Erklärung sein warum die Technologie von DIS zu TOS sich innerhalb von 10 Jahren so radikal verschlechtert hat? Die Enterprise war durch den Roten Engel ein wirtschaftlicher Totalschaden und konnte gerade so mit Mühe und Not wieder einsatzklar gemacht werden?

Natürlich wurde aus Solidarität der Rest der Sternenflotte auch zurückgerüstet und die Klingonen und der Rest von Alpha und Beta Quadrant verzichteten auch gleich drauf weil.....

Das Sphereproblem ist tatsächlich mehr Star Trek als in Staffel 1 aber diese Einlagen wie die des Medizinischen Hilfsschiffes, Planetenerkundung im Beta-Quadrant und jetzt die Sphere wirken stark aufgesetzt und verzögern für mich unnötig die Haupthandlung. Am Anfang dachte ich das der Rote Engel die Discovery gezielt dort hin führt um "Gutes" zutun. Nun glaube ich aber das es nur Alibi und Hinhaltetaktik von den Autoren ist.

Mary Sue hat wieder zugeschlagen und quasi aus dem Nichts durch Saru's letzten Willen genau die Absicht der Sphere erkannt. Genauso wie Sie in der Folge davor Tilly's Parasitenbefall von einer Geisteskrankheit unterscheiden konnte... Der im Maschinenraum nebenbei gesagt behandelt wurde...

Man liest es vielleicht nicht raus aber ich bemühe mich wirklich nicht zu verbissen zusein weil ich in diese Folge deutlich besser fand aber Discovery ist an vielen Punkten noch zu schrill.

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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von Zerknautscher am Fr Feb 08, 2019 10:48 pm

Justus Bela schrieb:Soll das jetzt der generelle Erklärung sein warum die Technologie von DIS zu TOS sich innerhalb von 10 Jahren so radikal verschlechtert hat? Die Enterprise war durch den Roten Engel ein wirtschaftlicher Totalschaden und konnte gerade so mit Mühe und Not wieder einsatzklar gemacht werden?

Glaube es geht nicht um Verschlechterung, sondern darum, dass man lieber belastbare, zuverlässige Technik an Bord hat hat als unzweckmäßigen Schnickschnack, der gern ausfällt oder Probleme bereitet. Redundante Systeme und weniger Ausfallanfällige Technik sind die Grundlage jedes (militärischen) Geräts. Nicht umsonst werden zZt die Gepard FlaKPanzer wieder klar gemacht; das schicke Nachfolgesystem "Mantis" ist zu fehleranfällig. Die US-Raketenbasen und Space Shuttles verwenden Computertechnik aus den 70ern, weil die zwar einfach und rudimentär ist, aber auch nicht abstürzt. Will sagen: Finde ich als Erklärung okay. Klar, hätten nach meiner Meinung gar nicht erst diese ganzen Hologramme reinbringen sollen, wenn sies jetzt eh zurückdrehen, aber hey, ich bekomme viewscreens, ich freu mich. Und für die ganzen "neuen" Trek Fans, die vielleicht zum ersten Mal darauf stoßen ist es eine Erklärung wieso nicht alles voller Zukunftstechnik ist. Ich meine, sie benutzen ja auch noch Handkommunikatoren.

Justus Bela schrieb:
Natürlich wurde aus Solidarität der Rest der Sternenflotte auch zurückgerüstet und die Klingonen und der Rest von Alpha und Beta Quadrant verzichteten auch gleich drauf weil.....
Wie gesagt, Hologramme sind nicht unbedingt zweckmäßigere Kommunikationsmittel, sondern besser für 3D Risszeichnungen usw. einzusetzen. Aber letztlich weiß ich es natürlich nicht. Die Erklärung ist mir in Tech-Babble-Space-Opera-Trek auch nicht so wichtig, sondern was dabei am Ende rauskommt.

Justus Bela schrieb:Das Sphereproblem ist tatsächlich mehr Star Trek als in Staffel 1 aber diese Einlagen wie die des Medizinischen Hilfsschiffes, Planetenerkundung im Beta-Quadrant und jetzt die Sphere wirken stark aufgesetzt und verzögern für mich unnötig die Haupthandlung. Am Anfang dachte ich das der Rote Engel die Discovery gezielt dort hin führt um "Gutes" zutun. Nun glaube ich aber das es nur Alibi und Hinhaltetaktik von den Autoren ist.

Tja nu, für mich ist der Rote Engel eher der "Rote Faden", ein einfaches Plot Device, das als Motivator dient von A nach B zu fliegen. Und zwischen A und B, da passiert dann die eigentliche Geschichte der Discovery, die Entwicklung der Figuren. Dass es nicht einfach in jeder Folge damit voran geht, sondern auch links und rechts des Weges Gefahren, Herausforderungen, fremde Welten und neue Zivilisationen locken finde ich persönlich völlig okay und sogar gut. War eine meiner Hauptbefürchtungen als Discovery losging, dass man nur die "Hauptquest" durchprügelt und alles andere vergisst. Die Ent-D hat ja auch ständig Sachen gefunden nach denen sie gar nicht gesucht hat. Dieses Gefühl von Verwunderung und Erstaunen angesichts neuer kosmischer Phänomene und Lebensformen ist was ich sehen will. Wenn sie dann irgendwann den Roten Engel erwischen, auch gut.

Justus Bela schrieb:Mary Sue hat wieder zugeschlagen und quasi aus dem Nichts durch Saru's letzten Willen genau die Absicht der Sphere erkannt. Genauso wie Sie in der Folge davor Tilly's Parasitenbefall von einer Geisteskrankheit unterscheiden konnte... Der im Maschinenraum nebenbei gesagt behandelt wurde...

Das ist der einzige Punkt wo ich dir wirklich widersprechen muss, das sehe ich ganz anders. Ja, in der vorangegangen Folge war es ein Mary Sue Moment, als Burnham spontan erkannte, dass Tilly "befallen" war. Hier aber handelt es sich um Sarus Erkenntnis, seine Empathie, die er nicht nur hat weil er Kelpianer ist, sondern auch weil er durch seine eigene Leidensgeschichte exakt das gleiche erlebt wie die Sphäre. Er liegt im sterben und ist der einzige seiner Rasse in der Sternenflotte. Niemand spricht seine Sprache oder wird sich an seine Erlebnisse erinnern, wenn er es nicht schafft sie weiter zu geben. Das erkennt Saru. Dann erkennt es auch Burnham und sie unterstützt den immernoch geschwächten Saru bei der Erklärung auf der Brücke. Das ist aber endlich mal kein Mary Sue Moment.

Justus Bela schrieb:
Man liest es vielleicht nicht raus aber ich bemühe mich wirklich nicht zu verbissen zusein weil ich in diese Folge deutlich besser fand aber Discovery ist an vielen Punkten noch zu schrill.
Ja, Discovery holpert vor sich hin, das finde ich ja auch. Es ist immernoch durchwachsen und fühlt sich oft unrund und nicht durchdacht an. Ich freue mich aber über jedes Fitzelchen Gutes und finde da darf man auch mal sagen, dass was funktioniert und muss nicht überall rummosern. Very Happy

Ich will Discovery jetzt auch gar nicht über den grünen Klee loben. Aber die Folge hat mir gut gefallen und zeigt wie es auch laufen kann und darüber freue ich mich einfach sehr. Ich sehe mehr die positiven Entwicklungsschritte, als die ganzen übrigen Baustellen. Very Happy

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Re: 2. Staffel von Discovery und Short Treks (Spoiler!)

Beitrag von CmdGreen am Sa Feb 09, 2019 9:30 am

Die Folge hat mir gut gefallen, es hebt sich immer weiter von Staffel 1 ab. Sehr erfreulich, dass es immer mehr in die (meiner Meinung nach) richtige Richtung geht.

Nach der Anspielung auf den Nieser aus Folge 1 wird der Saurianer vielleicht noch zum running gag. Smile
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