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The Mandalorian (Star Wars)

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The Mandalorian (Star Wars) Empty The Mandalorian (Star Wars)

Beitrag von Skippy am So März 22, 2020 11:36 am

Die erste Staffel von ST: Picard geht ihrem Finale bzw. Ende entgegen, aber zufälligerweise startet für unsere Breitengrade nun "The Mandalorian".
Angesiedelt im Nachbaruniversum von Star Trek, versucht darin ein schweigsamer Kopfgeldjäger seinen Weg zu finden. pirat

Hier gibt es ein gutes Einführungsvideo mit wenig Spoilern:




Heute Abend (22.03.2020) läuft der Pilotfilm auf Pro7 und ab 24.03.2020 gibt es die Serie im wöchentlichen Format auf Disney+.
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Beitrag von Skippy am Di März 24, 2020 8:37 am

Die Pilotfolge ging gerade mal 38 Minuten. Früher nahm man sich für die Etablierung einer neuen Serie etwas mehr Zeit. Vielleicht hat man wegen des allgemeinen SW Hintergrundes hier einfach schon etwas vorausgesetzt. Wink

Rein optisch kam für mich eine gute Atmosphäre auf. Man konnte viele Details aus den älteren Filmen und Serien wiedererkennen.

Die bisherigen Charaktere wirkten allerdings etwas unscheinbar.

Mal sehen, wie es weiter geht.
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The Mandalorian (Star Wars) Empty Re: The Mandalorian (Star Wars)

Beitrag von Cut am Di März 24, 2020 9:03 am

Da muss ich auch noch irgendwie mit einsteigen, denke ich...
Danke, dass du uns das hier schon einmal etwas näher gebracht hast!

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Beitrag von Skippy am Mi März 25, 2020 10:12 am

Aber gerne doch! Smile

Gestern haben wir Folge bzw. "Kapitel 2" angesehen. Die Laufzeit lag hier sogar bei gerade mal 30 Minuten. Wenn sich das nicht künftig verlängert....ist dies schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Handlung selber war sehr überschaubar. Es gab wieder sehr viel Eye Candy, vor allem mit Hinblick auf Episode IV (Stichwort: Tatooine). Ansonsten war es eher keine Folge für Tierliebhaber und Baby Yoda ist wohl trotz seiner jungen Jahre bereits sehr mächtig in der Macht.Wink
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Beitrag von Skippy am Di Apr 21, 2020 12:57 pm

Bin nun paar Folgen bzw. Kapitel weiter. Bislang habe ich aber nicht das Gefühl, dass die Serie sich weiter entwickeln möchte. Die Charaktere bleiben recht eindimensional und die tiefgründige Dialoge sind eher Mangelware. Es wird viel Fan Service geboten.

Spoiler:
Und da fand ich die Darstellung der Mandalorianer in Kapitel 3 schon etwas zu viel des Guten. Davor hieß es noch, es sind so wenige und sie leben im Verborgenen. Aber dann fällt ihnen nichts besseres ein, als möglichst spektakulär über die Kopfgeldjäger herzufallen.... Und der am Ende am Cockpit mit seinem Jetpack vorbeifliegende Mandalorianer...der dem Protagonisten noch salutiert...war für mich irgendwie....ungewollt komisch.


Mal schauen, wie Sie die erste Staffel abschließen können. Neutral
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Beitrag von Mike4444 am Di Apr 21, 2020 1:18 pm

Scheint voll im Trend zu liegen: Erst Star Trek, dann Star Wars... Sad Sad

Überall hinterlassen J.J. Abrahams bzw. A.Kurzman ihre Spuren.
Ich kann mit der neuen Star Wars-Triologie genauso wenig anfangen, wie mit den neuen JJ-Trek Filmen. Viele Knall- und Lichteffekte, aber wenig tiefgründige Story, dafür oberflächliche Charaktere und viele Lücken hinterlassen ein zerstörtes Franchise...

(Ich weiß, ich mecker zu viel ...)

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Beitrag von Admiral_Koch am Di Apr 21, 2020 2:08 pm

Hast aber Recht. Würde noch den Namen Orci hinzufügen. Der Writer's Strike 2009 hat gezeugt, dass Kurtzman/Orci ohne die ungenannten, unterbezahlten "geringeren" Schreiber/Revisoren kein ordentliches Drehbuch hinkriegen (Transformers: Revenge of the Fallen), trotzdem kriegen diese Gestalten immer wieder gutbezahlte Jobs und kreative Freiheit, Franchises in den Boden zu reiten.

Bin positiv überrascht, dass mein Fazit nach 5 Folgen Picard (morgen geht's weiter) tatsächlich lautet: "Kein Star Trek, aber wenigestens mittelmäßige Sci-Fi".
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Beitrag von Skippy am Mi Apr 22, 2020 8:36 am

Ich hatte / habe noch Hoffnung bei Ghostbusters. Da steht ja der nun offizielle dritte Teil für spätestens 2021 an (eigentlich wäre er schon dieses Jahr in den Kinos gelaufen).
Vor und hinter der Kamera sind noch genügend Vertreter der alten Garde unterwegs. Kann somit etwas werden.Wink

Bei ST: Disco und Picard ist noch Luft nach oben und ich hoffe, dass man hier in der jeweils nächsten Staffel sich etwas steigern kann. Beim Mandalorianer wünsche ich mir das jetzt schon ebenfalls...

Auf der anderen Seite denke ich, dass die heutigen Serien sich in vielerlei Hinsicht nicht mehr mit dem Anspruch der letzten 20 Jahre umfassen lassen. Wer möchte, kann mal nach dem Begriff der Generation "Second Screen" suchen. Neutral

BTT:
Spoiler:
Kann mir mal jemand vielleicht erklären, was es mit diesen Peilgeräten auf sich hat, mit denen die Kopfgeldjäger ihrer Beute nachspüren. Der Mando bekam ein Gerät für Baby Yoda und fand den Kleinen dann schließlich am Ende von Kapitel 1.  Nachdem man sich auf diesem Waldplaneten in Kapitel 4 versteckt hatte, taucht der nächste Kopfgeldjäger mit so einem Ding auf, welches ihn zielsicher zu seiner Beute geführt hat.

Wird das noch erklärt, wie so ein winziges Gerät zielsicher über größte Distanzen eine Richtung vorgeben kann?

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Beitrag von Skippy am So Mai 03, 2020 11:16 am

Das Finale wurde konsumiert und letztlich erhält "The Mandalorian" von mir 3 Mandarinen von 5 (Durschnitt).

Warum ist das so?:

Die Spezialeffekte sind fast alle gut. Hier dürfte auch das Gros des Budgets hineingeflossen sein.

Es kommt hier und da auch Star Wars Atmosphäre auf und der Soundtrack ist mal etwas erfrischend anderes.

Die schönen Szenenzeichnungen im Abspann, sind eigentlich auch ein Grund sich jede Episode bis zum Ende anzusehen. Und ich halte es den Drehbuchschreibern (vorerst!) zugute, dass sie ein Szenario gewählt haben, welches sich abseits des Galaktischen Bürgerkriegs (Imperium gegen Rebellen bzw. Neue Republik usw. usf.) bewegen kann.

Genug des Lobes.

Kommen wir zu den Punkten, die die Serie für mich runterziehen und die mich auch den großen "Hype" welcher um "The Mandalorian" gemacht wird, nicht nachvollziehen lassen.

Die Dramaturgie und Länge der Episoden sind für mich nicht gut aufeinander abgestimmt. Schon allein die Pilotfolge erzählte viel zu wenig und es wurde in den nächsten Folgen nicht wirklich besser. Der Hintergrund der Hauptrolle wird zu wenig beleuchtet, ebenso das ganze Drumherum um Boda / "Baby Yoda".

Hinzu kommen drei Episoden, die die Haupthandlung nicht vorangebracht haben (gemeint sind die Kapitel 4,5 und 6), während man interessante Nebendarsteller erst wieder zum Finale auftreten lässt. Und dabei auch noch zwei ihr Leben lassen durften.  Rolling Eyes  

Der Mandalorianer trägt fast die ganze Zeit seinen Helm auf dem Kopf spazieren und da er größtenteils mit dem Baby allein unterwegs ist, gibt es auch kaum Dialoge. Überhaupt bleibt dieser Charakter viel zu mysteriös und das ganze Gehabe um die Mandalorianer sehr oberflächlich. Angefangen bei einem platten Mantra ("Das ist der Weg!"), über ein vermeintliches "Bad Ass" - Gehabe für Zwölfjährige, scheint wohl die Daseinsberechtigung dieser Gestalten zu sein, Einzeiler rauszuhauen und ihr "Super-Metall" wieder einzusammeln und einzuschmelzen. Sehr, sehr dünn angelegt.

Die Geschichte selbst ist auch sehr überschaubar und ohne größere Wendepunkte. Der Bösewicht tritt einerseits viel zu spät auf, seine Motive werden nicht näher erklärt.
Oft erinnerten mich die Handlungen des "Mandos" auch an die Abfolge eines Computerspiels. Gehe zu A und suche Person B. Mission erfüllt. Gehe zum Schmied und hole dir dein "Upgrade"...nächstes Level...usw.

Auf die Dauer einer Serie von 8 Episoden ausgelegt, ist mir das einfach zu wenig. Egal wie viel Fanservice einem geboten wird. Neutral

Was bleibt unterem Strich:
Man hätte "The Mandalorian" durchaus um ein paar Episoden kürzen können. Der Handlung hätte es nicht geschadet. So ist die Serie irgendwie künstlich in die Länge gezogen worden.

Dies schmälert den Gesamteindruck. Es gibt Potential für Verbesserungen (durchgehend längere Episoden, mehr Erklärungen, tiefer gehende Charakterzeichnungen) und ich bin gespannt, ob man dies in Staffel 2 fruchtbar machen kann.








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Beitrag von Admiral_Koch am So Mai 03, 2020 2:21 pm

Ich finde es faszinierend, wieviele deiner Kritikpunkte sich auch auf Star Trek: Picard anwenden oder übertragen lassen. Vielleicht ist dies der neuen Art des Fernsehmachens und -konsumierens geschuldet, dem Binge-Streaming-beim-Zocken-oder-sonstwas-Machen. Auf Filme scheint es sich auch auszuwirken, Star Wars Ep. IX zum Beispiel, was die Ähnlichkeit zu Computerspielen angeht.
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Beitrag von Skippy am Mo Mai 04, 2020 9:47 am

Admiral_Koch schrieb:Ich finde es faszinierend, wieviele deiner Kritikpunkte sich auch auf Star Trek: Picard anwenden oder übertragen lassen. Vielleicht ist dies der neuen Art des Fernsehmachens und -konsumierens geschuldet, dem Binge-Streaming-beim-Zocken-oder-sonstwas-Machen. Auf Filme scheint es sich auch auszuwirken, Star Wars Ep. IX zum Beispiel, was die Ähnlichkeit zu Computerspielen angeht.


Hmm, ja und nein. scratch

Beide Staffeln der jeweiligen Serie sind für mich bislang mittelmäßig.
"The Mandalorian" hat eben eine sehr überschaubare Haupthandlung, bei ST: Picard haben wir die Kumulation von mehreren Handlungssträngen.

Beide Serien können sich durchaus noch verbessern.

"J.L"/Picard selbst finde ich aber gut dargestellt und auch die Crew der La Sirena weiß zu gefallen. Schaue ich mir die Charaktere bei "The Mandalorian" an, geht man da nicht sehr viel in die Tiefe. Und gerade hier würde es der Hauptrolle gut tun, wenn durch die Interaktion mit gut gestalteten Nebendarstellern, das Bild um den "Mando" etwas schärfer werden würde.

Es gibt etwa seit den 70ern die britische Comicfigur "Judge Dredd". Dieser Typ ist eigentlich kaum als menschlich zu beschreiben. Unnahbar, rational und eher emotionslos angelegt. Er lebt quasi nur für das Gesetz.

Über das Zusammenwirken mit den Nebendarstellern, wird diese Rolle aber sehr viel schillernder darstellbar. Beispielsweise wenn er bei seinen Kollegen mit der rationalen Art nicht vorankommt, muss er sich anders artikulieren, sich irgendwie emotional bewegen. Dies hilft der Rolle unglaublich nach vorne.

Beim "Mando" fehlt mir bislang diese Interaktionsebene bzw. man kann auch die wenigen, wiederkehrenden Nebendarsteller nicht richtig umfassen.

Star Wars Ep. IX? Gab es die wirklich.... Smile

Admiral_Koch schrieb: ...Vielleicht ist dies der neuen Art des Fernsehmachens und -konsumierens geschuldet, dem Binge-Streaming-beim-Zocken-oder-sonstwas-Machen...
Ja, auf jeden Fall!
Ich denke, unsere Generation die mit ST: TNG, DS9 usw. oder eben mit den Serien der 90ern große Erfahrungen gemacht hat, hat eine andere Anspruchshaltung an eine Serie.

Und die Produzenten von heute, haben eben auch die Gewohnheiten und veränderten Ansprüche der neuen Generationen vor Augen. Da kann man als Serienmacher versuchen, die unterschiedlichen Sehgewohnheiten zu berücksichtigen oder den "Alten" viel Fanservice bieten.

Und als Konsument kann man sich auf das "Neue" einlassen oder stets damit hadern, dass die guten alten Zeiten der gewohnten Serie vorbei sind. Ich bin mir z.B. ziemlich sicher: Würde Gene Roddenberry heute noch leben und ST: TOS schreiben müssen, würde dies eine andere Art von Serie werden.
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Beitrag von Admiral_Koch am Mo Mai 04, 2020 1:06 pm

Ich wollte meine Antwort eher allgemein halten, damit dein Spoiler-Schutz nicht für die Katz' war. Ja, STP präsentiert Figuren mit mehr Charakter. Gerade im Falle der Veteranen liegt das aber auch einfach daran, dass der Charakter schon seit langem existiert. Was die neuen Figuren angeht...
Rafi "Sarah Connor" Musiker
Far Fr. Agnes "Ich bin der Maulwurf, aber keiner glaubt es mir, weil ich ein Wissenschaftler-Mauerblümchen bin" wieauchimmer
Elnor/Legolas/DSA-Auelf
Cristobal "Rocket Raccoon" Rios (Einzelgänger, der andere nicht an sich heranlassen will, weil er Angst hat, verletzt zu werden)
"Racheengel/Terminator" 7of9 (hat schon sehr unter den neuen Drehbüchern gelitten)
Die Bösewichte haben keine persönlichen Motive, nur "Die Prophezeiung" (TM)

Relativ klischeelastig, insgesamt. Wobei ich sagen muss: Rios klickt für mich. Vielleicht, weil der Schauspieler gut genug ist, um aus dem wenigen Etwas zu machen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass er über die Hologramme die wenigen Charakterzüge seiner Figur vertiefen kann.

Der Mandalorian hingegen... Ich denke, hier greift der blank slate approach, der sonst eher bei Videospielen zum Einsatz kommt: Die Hauptfigur hat möglichst wenige Charaktereigenschaften, damit der Spieler/Zuschauer sich selbst in die Figur projiziieren kann. Dazu passt auch das Tragen des Helmes. Bei Spielen erhöht dies die Immersion, bei Filmen und Serien kann es ihr sehr schaden.
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Beitrag von Skippy am Mi Mai 06, 2020 7:53 am

Admiral_Koch schrieb:Ich wollte meine Antwort eher allgemein halten, damit dein Spoiler-Schutz nicht für die Katz' war...

Und das geht auch vollkommen so in Ordnung.  Smile


Admiral_Koch schrieb:... Wobei ich sagen muss: Rios klickt für mich. Vielleicht, weil der Schauspieler gut genug ist, um aus dem wenigen Etwas zu machen, was vielleicht damit zusammenhängt, dass er über die Hologramme die wenigen Charakterzüge seiner Figur vertiefen kann..

Geht mir irgendwie bei Rios ganz ähnlich. Seine eigene Art plus die "Erweiterungen" seines Charakters durch die verschiedenen Hologramme darzustellen, hat mir sehr zugesagt. War eine schöne, kreative Idee der Drehbuchautoren.

Admiral_Koch schrieb:...
Der Mandalorian hingegen... Ich denke, hier greift der blank slate approach, der sonst eher bei Videospielen zum Einsatz kommt: Die Hauptfigur hat möglichst wenige Charaktereigenschaften, damit der Spieler/Zuschauer sich selbst in die Figur projiziieren kann. Dazu passt auch das Tragen des Helmes. Bei Spielen erhöht dies die Immersion, bei Filmen und Serien kann es ihr sehr schaden.

Spoiler:
Gut möglich, dass man hier diesen Ansatz verfolgt oder verfolgt hat. Und wie Du bereits schreibst, schadet es einer Serie eher.
Ich habe bei einem Computerspiel ja noch irgendwelche Einflußmöglichkeiten mit denen ich entweder die Handlung oder das Verhalten des Charakters zu beeinflussen vermag.

Als Zuschauer bin ich hier zur Passivität verdammt.

Und gerade beim Mandalorianer kam mir in dieser Weise da bislang so wenig rüber, dass ich nicht mal etwas Vielsagendes in diese Figur hinein interpretieren möchte. Es sind nur ganz oberflächliche Eindrücke vermittelt worden (Eltern früh verloren, Erbfeindschaft angedeutet usw.), aber ansonsten weiß man eben nichts.

Das ganze (für mich nur schwer verdauliche) Gehabe um DIE Mandalorianer schwirrt da noch ein bisschen Drumherum und schon taucht man ab in die Handlung der Serie.

Hier geht es ja wohl in der Hauptsache um das Baby ("Baby Yoda"), welches man anfangs suchen und beim Imperium abliefern soll. Dies macht der Mandalorianer dann auch auftragsgemäß und dann holt er sich den kleinen Fratz wieder zurück, weil ihn wohl Gewissenbisse geplagt haben. Ab dann hat er das Baby meistens dabei und darf sich am Ende der ersten Staffel auf die Suche nach dem Volk bzw. Heimatwelt von "Baby Yoda" machen.

Zwischenzeitlich weiß man als Zuschauer über diesen kleinen grünen Gremlin leider nicht mehr als am Anfang... Rolling Eyes

Und bei diesem schleppenden Erzähltempo, wird die Heimatwelt wahrscheinlich erst am Ende von Staffel 2 entdeckt.
Zum Glück ist Staffel 3 bereits in Arbeit.  Laughing
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