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Factionpure Balance in Freundschaftsspielen

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Beitrag von thaflya am Mo Jun 08, 2015 2:10 pm

Hallo zusammen,

ich lese zurzeit nahezu alles was mir zu Star Trek Attack Wing in die Finger kommt im Internet. Ich bin noch neu in dem Spiel, kenne die Regeln in der Theorie aber schon ganz gut. Mein erstes wirkliches Spiel werde ich erst am kommenden Sonntag machen dürfen *schmacht*. Mir ist gerade eine Diskussion auf Boardsgamegeek aufgefallen in welchem einiges über die schwächen des Systems diskutiert wird. Hier mal der Link https://boardgamegeek.com/thread/1378769/wk-if-you-want-save-game-please-listen-me-time der vollständigkeithalber, muss man aber nicht lesen um an dieser Diskussion hier teilzunehmen . Unter anderem geht es dort darum das Faction Pure in dem Spiel aus Balance Gründen kaum möglich ist weil dann die Föderation die mit abstand stärkste Fraktion ist (Stichwort: Super Schiffe, super Captains und Crew, eben die Helden der Serie die nach Drehbuch immer gewinnen).

Wenn man die Borg mal aussen vor lässt, welche ein eigenes Thema sind, wie sieht die Balance der (Haupt-) Fraktionen, also Föderation, Klingonen, Romulaner und Dominion bei Fraktionsreinen Freundschaftsspielen aus?

Ich weiß das man in Freundschaftsspielen nicht immer das härteste mitnimmt was man kann und dementsprechend auch versucht stimmige Listen aufzustellen. Aber am Anfang werden wir unerfahrenen Spieler erstmal austesten was geht. Es währe dann schon schade wenn sich herauskristallisiert das die nicht Föderationsspieler auf das Mitleid und die Rücksicht der Föderationsspielers angewiesen sind.

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Beitrag von Cut am Mo Jun 08, 2015 2:55 pm

Da mach Dir mal keine allzugroßen Gedanken, je nach dem, wie Euer Ersteinkauf aussieht, wird die Föderation (zunächst) nicht dominieren. Zumindest so lange nicht, wie man Dreadnought Builds aus Intrepidund Sovereign Klasse vermeidet.

Aber fangen wir Vorne an.

Die Sache mit der Fraktionstreue ist sowas ähnliches wie Religion.

Die Diskussion über den Sinn und Unsinn der Regel, dass man (gegen Zahlung einer geringen Aufpreises in Form eines Strafpunktes) quasi frei mischen kann, ist so alt wie das Spiel.
Es gehört zu den wenigen, immer wieder kommenden Fragen in Bezug auf Star Trek Attack Wing (STAW).

Andere Klassiker aus diesem Bereich sind: Die "Not-to-Scale" Debatte bzgl. der Modelle, die überschaubare und deutlichen Leistungsschwankungen unterliegende Qualität der Spielmaterialien und die zu einfache Berechnung der Schiffspunktekosten (die weder Schiffsfähigkeiten, noch Manöverrad oder Aktionsleiste und Upgrade Möglichkeiten mit einbezieht).

Da gibt es noch mehr, aber diese Themen sind Dauerbrenner.

Das mit den Fraktionen hat sich zu Beginn des Spieles hin und her geschoben (--> Turnier-Meta des Spiels).

Ganz kurz zusammengefasst:

Zunächst starteten die Klingonen als stärkste Fraktion, da sie mit der Starter Vor'Cha ein kampfstarkes (5 natürliche Angriffswürfel) und sehr bewegliches Schiff (mit U-Turn und angenehmen Manöverrad) hatten, welches ausdauernd genug war (und auch ist) um zu jousten (also, aufeinander zuzufliegen, Waffenfeuer auszutauschen und dann zu wenden und weiter zu machen). Dass gleich drei dieser Schiffe in einer 100 Punkte Liste (und das auch durchaus thematisch!) spielbar waren, sorgte für Mehrfachkäufe beim Starter Set. Klingonische Aktionsökonomie ist dafür nicht so gut. Aber zu Anfang des Spiels meine ich mich zu erinnern, waren die Klingonen die stärkste Fraktion, und vllt am einfachsten zu spielen für Anfänger.

Anspruchsvoller waren (und sind) die Romulaner. Diese hatten zu Beginn, als die Klingonen die höchsten Angriffswerte hatten, also vor den Borg, Species 8472 usw., als sog. Arc Dodger, also Schiffe, die in der Lage sind, dank der Tarn- und der Sensor-Echo Aktion die Feuerwinkel des Gegners zu verlassen und sich gleichzeitig selbst eine Schußmöglichkeit zu erhalten, eine Daseinsberechtigung, auch wenn die großen Romulaner Schiffe schon immer unter einer sehr niedrigen Ausstattung mit Angriffswürfeln (3 natürliche beim D'Deridex Warbird und dem Fehlen der Battlestations-Aktion, zur Verbesserung der Würfelergebnisse (offensiv, wie defensiv) gelitten haben.
Romulaner sind durch die Einführung diverser 360° Waffen schwerer zu spielen geworden, aber durch die Scimitar und die Haakona Erweiterungen sind sie wieder nach oben gewandert in der Nahrungskette der Fraktionen.

Die Föderation hingegen hat sich gemausert. Sie hatten mit der Ent-D als erstes ein Schiff, das über seine Sonderfähigkeit in alle Richtungen feuern konnte, aber auch einen mittelprächtigen Waffenwert (4). Dafür aber mit Picard direkt den (bis heute?) stärksten Captain des Spiels.

Die Föderation ist natürlich einfach auch deswegen so stark, weil sie unfassbar viele Schiffe, Crew- und Technologien in den diversen Serien und Filmen dargestellt bekommen hat, was zu einer Vielfältigkeit der Erweiterungen und damit auch der tollen Karten(kombinationsmöglichkeiten) führt. Auf Sicht, wird die Föderation wohl die Fraktion sein, die am meisten Zulauf hat, sowohl was Erweiterungen, aber auch was Spieler angeht.

Das Dominion habe ich sehr wenig gespielt, kann dazu also eher weniger sagen, außer, dass es dort eher träge Schiffe gibt, aber auch seinerzeit das erste Upgrade (Dorsal Weapons Array) was einen 360 Grad Feuerwinkel via Kartenzukauf erlaubte.

Im Grunde kann man, grade von den großen Fraktionen, jede gut aus der Fraktion heraus spielen. Jede hat Stärken und Schwächen und fast jede mittlerweile auch genug Schiffe.

Anfangs fehlte bspw. dem Dominion einfach ein Schiff im Vergleich zu Fed/Rom/Kli, weil sie keines im Starter Set hatten und dann in den ersten beiden Wellen (0 und 1) gleichmässig verteilt, die neuen Schiffe nachkamen. Bis auf die kleinen Fraktionen sind aber die großen jetzt ziemlich gut aufgestellt - alles aus der Warte eines Nicht-Turnierspielers gesprochen.

Schwer im Kommen ist meines Erachtens nach das - in den Plänen von WizKids als Sammelfraktion angelegte - Mirror Universe. Dort bekommt man vieles aus den anderen Fraktionen bekanntes und eigenes starkes Material an die Hand. Ich gehe davon aus, dass dies eine der neuen, ganz starken Fraktionen werden kann (werden wird).

Langsam aber sicher sind auch die Unabhängigen gut spielbar, einfach wegen der Vielzahl an Schiffen, die man dort Mischen kann.

Was wir in meiner Gruppe zur Zeit machen, die wir sehr auf thematisches Spiel stehen, ist folgendes: sinnvolles Mischen (und im überschaubaren Rahmen) wird toleriert, kommt aber selten vor.

Wir haben aber auch andere Begrenzungen ausgetestet. Wir finden es beispielsweise reizvoll, Erweiterungen auch einfach mal "aus ihrer eigenen Box" raus zu spielen oder uns auf eine Zeitschine zu einigen und dann nur Schiffe und Material zu nutzen, die es damals schon gab.

Neulich hatten wir einen ENT/TOS/TMP Spieleabend, da kamen dann auch mal in meiner Romulaner Flotte 2x der TOS Bird of Prey, der Warbird Preatus aus Enterprise und der Floh aus der Archer-Ära vor und flog gegen die Reliant, die Tinyprise und eine Excelsior, während die dritte Flotte die Somraw (ENT), die Gr'oth (TOS) und die Kronos One (ST VI) dabei hatte. Das war ausgeglichen und sehr unterhaltsam.

Mit etwas Auge und Absprache lassen sich mit STAW viele unkomplizierte schöne Spielstunden haben. Zumindest auf der Ebene des "Freundschaftsspiels". Very Happy


Zuletzt von Cut am Mo Jun 08, 2015 3:42 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Beitrag von Silent Alien am Mo Jun 08, 2015 8:55 pm

Gut beobachtet und schön zusammengefasst Very Happy

Ich habe 3 x den TOS Bird of Prey und spiele die auch gegen Vorcha und Co. .... mit Waffenupgrades können die durchaus was reissen Twisted Evil

Ich denke aber auch, das Spiel profitiert sehr viel von gentlemens agreements!

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Beitrag von thaflya am Di Jun 09, 2015 12:06 pm

Erst einmal Danke für die Beiträge. Cut hat es sehr schön und anschaulich erklärt. Damit habe ich ein gutes Bild wie sich die Fraktionen entwickelt haben, mir ist aber etwas die aktuelle Balance mit allen bisher erschienen Releases zu kurz gekommen.
Ein Sorgenkind in der Factionpure Balance sehe ich die Klingonen. Ich möchte das etwas erläutern.

Die Föderation ist gut ausgestattet mit Schiffen, extrem guter Besatzung/Captains und jede Menge schöner Techspielerreien. Als DAS Zugpferd von STAW und DIE Hauptrollen Fraktion muss man sich als Föderationsspieler nie sorgen machen das man unterversorgt mit schönen Schiffen und Ausrüstung ist. Also im Freundschaftsspiel ist alles möglich, von schwachen bis extrem starken Listen, oft sogar als stimmige Listen ohne zuviel die Äras zu mischen.

Die Romulaner waren zwischenzeitlich etwas unterversorgt, sind aber seit dem Release der Haakona und Scimitar auch gut vertreten. Dazu kommen noch so starke Karten wie Cloaked Mines, und schon kann man recht stark mit den Romulanern aufstellen, auch wenn bei ihnen immer noch geschicktes Manövrieren zum Sieg dazugehört.

Bei den Klingonen dagegen sehe ich das Problem das nach 2 schönen starken Schiffen am Anfang (Vor'cha und Negh'Var) nur noch rellativ kleine Schiffe released wurden. In Welle 4-8 wurde gar kein Klingonisches Schiff released, dann kam Chang's Bird of prey, der auch nicht Wahnsinnig stark ist. Ich rede hier von "stark" im Sinne von Paketen wie die Voyager, Enterprise-E, Scimitar oder Haakona. Somit hängen aus meiner unerfahrenen Sicht die Klingonen etwas hinterher. Bei den angekündigten zukünftigen Schiffen der Klingonen werden auch nur wieder rellativ kleine Schiffe dabei sein, ich meine ich kenne die dazugehörigen Karten noch nicht, rechne aber nicht damit das dort die Klingonen gestärkt werden. Somit stellt sich mir die Frage: Sind Klingonen zurzeit die schwächste der Hauptfraktionen und benötigen wieder etwas "Liebe" von Wizkids damit sie nicht abgehängt werden, oder passt das schon und man muss sich nicht als Klingone benachteiligt sehen.

Ich weiß dass das in freundschaftsspielen meistens mit "gentleman agreements" wie es Silent Alien so schön sagt geregelt werden wird. Trotzdem interessiert mich die Theorie dahinter.

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Beitrag von Cut am Di Jun 09, 2015 2:26 pm

In einem Punkt hast Du natürlich Recht - die Veröffentlichungspolitik ist nicht sehr gleichmässig. Zu Anfang noch am ehesten, als bei lediglich vier Fraktionen jede Welle ein neues Schiff je Fraktion brachte und es hier und da ein Preisschiff gab. Das ist jetzt etwas gekippt, weil viele kleine Fraktionen, aber auch weitere große eingeführt wurden. Die Veröffentlichungen von Neuheiten sorgt für ein sich veränderndes "Meta", also Dinge, die grade in der Gunst/Spielstärke ganz weit vorne sind, während sich durch die Veröffentlichung von anderen Schiffen dieses dann immer wieder neu ändert. Eine Weile war Barrage of Fire heiß, dann waren es die Cloaked Mines, dann wieder die Fighter Squadrons(damals noch exklusiv als Ressourcen)... Das Spiel ändert sich. Und bleibt damit - zumindest in der Theorie - interessant. Klar ist aber, dass es für thematische Spieler, die sich auf ein ganz bestimmtes Schiff einer ganz bestimmten Fraktion freuen, sehr schnell, sehr langweilig oder doof werden kann.

Dass es für die Klingonen immernoch keine Erweiterungsversion eines Starter Set Schiffes, der Vor'Cha-Klasse, gibt (wo es zwischenzeitlich aber schon die Haakona bei den Romulanern gibt) ist sicherlich für die Fraktion schade. Aber sie wird kommen. In Form der Bortas oder so. Genauso wie irgendwann noch eine Retail-Galaxy für die Föderation kommen wird.

Die Klingonen haben vor der von Dir benannten Lücke in den Veröffentlichungen mit der Koraga ein weiteres großes Schiff, mit der Kronos One ein mittelgroßes und mit der Somraw ein kleines Schiff, jeweils in einer regulären Welle bekommen - und in Form der Ch'tang eines der beliebtesten Preisschiffe (aus dem zweiten Monat des allerersten OP Turniers "The Dominion War").

Der dort enthaltene Captain Martok, sowie die Karte Barrage of Fire sind auch heute noch schöne Spielsachen. Die Ch'tang selber ist etwas gläsern (soll heißen, zerbrechlich) aber auch spielbar.

Überhaupt sind noch einige weitere klingonische Schiffe im Rahmen der OP Programme an den Start gekommen, die interessant sind, wie jetzt vor kurzem die IKS Pagh (A Matter of Honor OP Kit), aber auch das Blindbooster Schiff B'Moth.

Nein, im Freundschaftsspiel sind die Klingonen bei weitem nicht aussichtslos unterlegen. Man muss sie halt spielen wie Klingonen: Mutig, forsch und aggressiv. Dabei verliert man dann auch schon mal das eine oder andere Schiffchen - der Gegner aber zumeist mehr. Wink

Dabei gilt weiter, dass Klingonen von Haus aus hohe Angriffswürfelwerte mitbringen, in den meisten Fällen auch über einen rückwärtigen Feuerwinkel verfügen und ziemlich beweglich sind, trotz großer Hüllenstärke.

Schwächen sind sicherlich die fehlende Battlestations-Aktion (thematische Begründung: Klingonen haben die Kampfstationen immer besetzt ^^) und ganz allgemein die Aktionsökonomie. Viele Upgrades der Klingonen verbrauchen Aktionen, es gibt wenig passive Fähigkeiten und dass es kein Schiff mit Rundumfeuerwinkel gibt. Das ist aber im Grunde auch gut, denn das macht das Spiel doch schneller kaputt und langweilig, als das es ihm hilft. Und die Klingonenschiffe sind - zumeist - beweglich genug.

Im nächsten Q-Continuum Kit (Monat 2) wird ein weiteres Klingonenschiff (Ich meine die Korinar o.ä.) als Hauptpreis ausgespielt, dessen Upgrade Karte der Klingon Cloaked Mines sicherlich auch nochmal zur Stärkung der Fraktion beitragen wird. Außerdem kommt in Welle 15 mit der Ning'tao ein Schiff der gleichen Klasse - B'rel - wie die Ch'tang in den Handel. Ich würde die Klingonen wirklich nicht abschreiben!

Im Grunde sehe ich noch das Dominion von den vier Prä-Borg-Hauptfraktionen als die Schwächste an, allerdings haben auch die Cardassianer und Jem'Hadar echte Knaller in ihrer Reihen (Koranak und 2nd Division Battle Cruiser) und mit den Hideki Fighters auch den Vorteil eine von lediglich zwei Fraktionen zu sein, die aktuell über Geschwader verfügen.

Am untersten Ende der Nahrungskette bei den Fraktionen stehen für mich die Kleinstfraktionen wie die der Vulkanier und der Kazon.

Beide haben schöne Momente und Ideen, aber sind doch eher schwach oder taugen besser als Ergänzung zu anderen Fraktionen, denn als selbständig spielbare Flotten. Gleiches gilt für die Ferengi und es bleibt abzuwarten, ob es das Bioship Beta schafft, die Ein-Schiff-Fraktion der Species 8472 komplett alleine spielbar zu machen (was ich zwar hoffe, aber bezweifele).

Es bleibt die Frage, ob nicht eine Delta Quadranten Fraktion mit einer Mischung aus Teilen der Independent- und der gazen Fraktion der Kazon mehr Sinn gemacht hätte, als eine Mischmasch Fraktion aus allen Quadranten bei den Unabhängigen zzgl. einer eigenen Kazon Fraktion.

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Beitrag von thaflya am Di Jun 09, 2015 3:17 pm

Ok, das hilft mir schonmal sehr weiter. Ich habe mir nur um unseren potentiellen zukünftigen Klingonenspieler sorgen gemacht.

Allerdings zeigt deine Erklärung auch gut eine der großen Schwächen des Systems auf: die Preisschiffe. Wenn jemand unbedarftes jetzt noch in Star Trek Attack Wing einsteigt ist es nahezu unmöglich für ihn ein solches Schiff zu erwerben. Ich habe mir schon einen abgebrochen noch nen Händler mit U.S.S. Defiants aufzutreiben. Preisschiffe sind da ungleich schwerer, und selbst wenn man jemanden findet der sowas verkauft wird man mit mindestens 30€ rechnen müssen. Das ärgert mich sehr an dem System, wenn ich ein Volk spiele möchte ich es gerne komplett haben, das ist dank den OP kits kaum möglich.

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Beitrag von Cut am Di Jun 09, 2015 5:07 pm

Absolut. Ich bin zwar sehr aktiv dabei, auch das OP Material vorzustellen, aber habe mich - mit genau Deiner Argumentation - schon immer gegen die OP exklusiven Preisschiffe ausgesprochen und mir statt dessen eine Preispolitik wie bri Xwing mit alternativen Artworks auf regulär erhältlichen Karten oder Plastik-Markern oder fancy Würfeln gewünscht.

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Beitrag von Arne am Do Jun 11, 2015 11:02 am

Noch ein kleiner Zusatz von mir:

Das von Wizkids empfohlene Turnierformat (120 Punkte, min. 3 Schiffe, max. 50 Punkte pro Schiff...) hat schon einiges gemacht um die Balance im Spiel wieder herzustellen. Es gibt nun keine Dreadnoughts mehr, was ja mit dem Erscheinen der Voyager die grosse Stärke der Föderation war.
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Beitrag von Hereistos am Do Jun 11, 2015 11:56 am

Cut hat hier wieder hervorragende Arbeit bei der Zusammenfassung geleistet.

Wenn man aktuell die vier Hauptfraktionen ordnen würde, wäre meine Reihenfolge:
1)Fed
2)Rom
3)Kling
4)Dom
Anhand der vorhandenen Schiffe müsste man Borg, MU und Indie eigentlich auch als große Fraktionen hier aufführen, aber mit denen habe ich keine/kaum Spielerfahrung, weil sie in unserem lokalen Meta quasi nicht vorkommen.

Dieses Ranking begründet sich letztlich aus den möglichen Dreadnought-Builds. Sowohl die Feds mit Sovereign-Class oder Voyager, als auch die Romus mit der Scimitar-Class können sehr üble, da sowohl defensiv als auch offensiv starke, Listen bauen. Unter diesem Turnier-orientierten min-maxing haben die Klingonen und Doms wenig Optionen. In Freundschaftsspielen kann man aber auch mal 6 romulanische TOS-BoPs gegen Mirandas, Constitution & Excelsior spielen und JEDE MENGE Spaß haben.

Auf BGG habe ich einen Artikel gelesen, der tatsächlich ein höheres Punktlimit (200-250 Punkte pro Seite) als sinnvollere Spielgröße erachtet, da kommt die "Qualität oder Quantität"-Balance dann auch wohl besser raus. Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, wir sind momentan wieder viel stärker auf die Missionen fokussiert, das macht uns momentan einfach mehr Spaß als das Free-for-all.
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Beitrag von Cut am Mi Okt 14, 2015 7:27 pm

Thaflya, Du bist ja nun auch eine Weile dabei - wir haben ja grade wieder ein paar Neueinsteiger.

Wie hat sich denn das Spiel nach dem Einstieg für Dich entwickelt?

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Beitrag von thaflya am Mo Okt 19, 2015 12:27 am

Vorneweg, ich Spiele Romulaner und Borg. Klingonen habe ich zwar ein paar Schiffe aber die benutze ich kaum. Ich habe nur einen Gegner und der spielt Föderation. Meine Sicht auf die Dinge ist daher etwas einseitig.

Aus meiner Sicht sind Romulaner und Borg in etwa gleichstark gegen die Föderation. Beide sehe ich der Föderation aber leicht unterlegen. Die Föderation hat einfach viele extrem starke Karten die teilweise auch noch in sehr starker Kombinationen möglich sind, sich also gegenseitig verstärken.

Alles in allem würde ich im Freundschaftsumfeld aber schon sagen das die Balance Factionpur so in Ordnung geht. Dies war die Kurzfassung. Gerne können wir hier noch weiter diskutieren, jetzt muss ich aber erstmal ins Bett.

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Beitrag von Cut am Mo Okt 19, 2015 7:58 pm

Weiterdiskutieren finde ich super Very Happy

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Beitrag von Cut am Mo Jun 27, 2016 7:42 pm

Jetzt ist mit der Drovana ja tatsächlich auch die zweite, benannte Vor'cha Klasse am Start für die Klingonen.

Thaflya, spielst du noch?

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Beitrag von thaflya am Mi Okt 12, 2016 8:11 pm

Nein, immoment bin ich mit der Entwicklung von Star Trek Attack Wing recht unzufrieden. Es kamen massig total uninteressante und uninspirierte Erweiterungen auf den Markt. Ich werde vermutlich wenn ich in Star Trek stimmung bin noch ein paar Freundschaftsspiele machen aber eigentlich finde ich Star Wars Armada persönlich in nahezu allen belangen als das weit bessere Spiel.

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Beitrag von Cut am So Dez 11, 2016 6:42 pm

Hast Du von den für 2ß17 geplanten Neuerungen für's Spiel gehört, thaflya?

Mit Armada werden wir leider garnicht warm. Voll schade, denn es sieht schon ziemlich episch aus auf dem Tisch.

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Beitrag von D.J. am Mo Dez 12, 2016 6:17 am

Die Erweiterungen der letzten Wellen sind zum Teil leider gar nicht bis zu uns rübergeschwappt, was ich schon sehr schade finde. Aber uninspiriert oder uninteressant finde ich die neuen Schiffe eigentlich nicht. Eher empfinde ich sie als einen Schritt zurück vom "immer härter, besser, wuchtiger", das sich schnell in einem Spiel mit optionalen Verbesserungen breit macht.

Armada mit Attack Wing direkt vergleichen hinkt nach meinem Gefühl etwas. Armada ist eher eine recht  komplexe Simulation eines Raumkampfes (ohne den 3D Effekt, der es noch komplexer aber auch realistischer machen würde) während Attack Wing ein schneller Skirmisher ist und dieser Spielenische für mein Empfinden mehr als gerecht wird.

Die Factionpure Balance ist ein gutes und wichtiges Agreement innerhalb einer Spielegruppe, sollte aber nach meinem Gefühl nicht unbedingt sklavisch eingehalten werden. Wichtiger finde ich persönlich erstmal die normalen Punktegrenzen wie 130 Punkte pro Seite, max. 50 pro Schiff. Schön ist es natürlich, wenn dann auf einem Schiff auch die Besatzung fraktionstreu ist, aber sobald man in einer Flotte z.B. Verbündete hat, ist das auch fast schon wieder hinfällig, denn "Verbindungsoffiziere" sind in so einem Fall meist üblich.
Am Samstag hat zum Beispiel Silent Alien eine absolut geniale Flotte aus 2 Schiffen der Romulaner mit einer Xindi-Sphäre kombiniert. Das war eine so endgeniale Flote und ein derartig spannendes Spiel, dass ich da ohne einen einzigen Gedanken an factionpur rangegangen bin (siehe den Spielbericht Very Happy )
Das passte einfach zu gut!  Basketball
Ebenso kann ich mir eine Flotte vorstellen, in der abtrünnige Vulkanier den Maquis unterstützen (ist sogar "geschichtlich" gegeben) oder ein einzelner Bird of Prey oder ein Ferengi-Marauder. Aber auch eine Flotte, in der die Defiant neben klingonischen Schiffen fliegt oder in der Riker auf einem Bird of Prey Dienst tut.

Ich denke, solange man keine "supertotalen Nussknacker-Kombos" baut, kann man Attack Wing eine ganze Menge an Variationsmöglichkeiten und Spielfreude abgewinnen, selbst wenn im Moment wenig Neues hier zu uns rüberschwappt und die neuen Erweiterungen auf den ersten Blick mau aussehen.

Wenn jetzt noch die neuen Regeln wirklich teilweise neue Regeln sind, und nicht nur eine um die FAQ erweiterte Fassung, dann sehe ich noch lange Zeit viele schöne Spiele mit Attack Wing vor mir, ohne dass es langweilig werden könnte Smile

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Beitrag von data_fan am Mo Dez 12, 2016 12:04 pm

Meine persönliche Erfahrung ist, dass man auch die Förderation knacken kann. Ich hatte selber das Problem gehabt, dass ich ständig gegen meinen Sohn mit seiner Ent-E mit Captain Picard und Dorsal-Phasern vorzeitig in den Ruhestand versetzt wurde. Das hat mich immer geärgert - aber auch motiviert mit verschiedenen Konstellationen zu spielen.

Meine Erfahrungen beim Spielen - ich selber spiele seit Juni/Juli 2016 - haben mir gezeigt, dass es auf die Zusammensetzung aber mehr auch auf das "Würfel-Glück" ankommt.

Bei einem der letzten Spiele gegen die Borg, hatte mein Bruder z.B. großes Pech. Er hatte den Cutting Beam eingesetzt. Er durfte mit zehn Würfeln würfeln. Und jetzt kommts: Es waren alle Blanks! Ich hätte ein Foto vom Ergebnis machen sollen und von seinem Gesicht. Ich hatte mir Tränen gelacht. Denn meine Defiant hatte nur noch einen Hüllenwert von 3 Punkten (die Schilde waren schon weggepustet). Da er auch nur noch einen verbleibenenden Hüllenwert von zwei oder drei hatte, hatte ich das Spiel dank der Quantentorpedos gewonnen. Aber es hätte auch umgekehrt sein können.

Und gegen die Förderation helfen vor allem auch die Disruptor Beams (Romulaner) oder die Polaron Beams (Dominion)!

Zu den Punkten: Wir spielen bei mir zuhause auch meistens mit 100 - 120 Punkte, max. 3 Schiffe und nicht mehr als 60-70 für ein Schiff. Da hat man genug Spielraum.

Wobei ich sagen muss, die schönsten Spiele finde ich 1 Schiff vs 1 Schiff mit 40-50 Punkten.

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Beitrag von D.J. am Mo Dez 12, 2016 1:36 pm

Uuuuh ... 60 - 70 Punkte pro Schiff ist aber üppig Shocked
Üblich sind eigentlich 50.
Das macht die Sache interessanter Wink

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Beitrag von data_fan am Mo Dez 12, 2016 1:56 pm

D.J. schrieb:Uuuuh ... 60 - 70 Punkte pro Schiff ist aber üppig Shocked
Üblich sind eigentlich 50.
Das macht die Sache interessanter Wink


Wie gesagt, 60 - 70 darf nicht überschritten werden. Allerdings kann man auch nicht jedes Schiff so hoch ausrüsten, weil die Slots dafür fehlen. Auch hat es einen gewaltigen Nachteil, wenn die Punkte übermäßig auf ein Schiff verteilt werden, denn ist das Schiff erst mal angeschlagen kann man es ziemlich schnell verlieren.

Aber ich gebe dir Recht 50 sind auch mehr als ausreichend.


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Beitrag von Cut am Mo Dez 12, 2016 7:03 pm

Es gab zu Turnierzeiten, als es diese Punktebeschränkung je Schiff noch nicht als Regelung gab, monstermässige Builds.

Schau mal hier im Forum unter dem Stichwort Kampfsau Voyager. Das hat wenig Spaß gemacht, dagegen zu fliegen...

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Beitrag von Cut am Mo Okt 26, 2020 8:11 pm

Aus gegebenem Anlass nochmal hervorgeholt

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Beitrag von Skippy am Mo Okt 26, 2020 8:21 pm

Die 50 SP Begrenzung pro Schiff halten wir nach wie vor ein.
Manchmal zickt der Borg Spieler etwas herum, weil ihm dadurch zu viel "tolle Kombinationen" verwehrt werden, aber das legt sich alsbald wieder. Smile

Vermischen der Karten auf dem Schiff, machen wir nur, wenn es andere Karten/Ressourcen ausdrücklich erlauben (-> Officer Exchange Programm, MU-Soval usw.).

Mischen auf Flottenebene, also Schiffe verschiedener Fraktionen aufstellen, ist kein Problem bei uns. Insbesondere bei Mehrspieler Spielen (3 VS 2) ist dies dann der Fall.

Und zu den Ära-Spielen:

Ja, diese machen grundsätzlich Spaß. Und vor allem sind bei Spielen in der ENT/TOS Zeit auch längere Gefechte möglich, weil keine Schlachtschiffe mit 5-6+ Angriffswürfeln über die Spielmatte jagen. Wenn ein Schiff nicht gleich nach der ersten Breitseite zu Staub zerfallen muss, sondern ein paar Angriffe ausgetauscht werden können, fördert dies für mich das Spielvergnügen ungemein.

Aber: Meiner Meinung nach ist das Spiel vom Grunde her nicht für diese Art von Spiel bzw. Begrenzung ausgelegt. Es gibt Fraktionen, die nicht in jeder Zeit spielbar, respektive vertreten sind, z.B. Dominion, Borg, Species 8472. Und bei den Klingonen, den Romulanern und der Föderation sind die Upgrades über die Epochen keineswegs gleichmäßig, i.S.v. gleichstark verteilt. Will heißen, wichtige Karten kann es für die jeweilige Fraktion bereits in der ENT/TOS Ära gegeben haben, während andere Karten erst für die TNG/DS9 Ära erschienen sind. Man kann es auch nicht immer sicher "out of the box" festmachen, weil Wizkids hier und da auch Upgrades aus anderen Epochen reingeschmuggelt haben (z.B. bei der Erweiterung der Enterprise B und dem Holo-Communicator).

Daher sind solche Ära-Spiele für uns immer mit einem gewissen Mehraufwand verbunden. Auch sollte man die Flotten vor dem Spiel inhaltlich abgestimmt haben, um böse (und unthematische) Überraschungen während des Spiel zu vermeiden.
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