Star Trek Picard: S01Ep02: Maps and Legends (Achtung: Spoilergefahr!)

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Beitrag von Cut am Sa Feb 08, 2020 3:25 pm

Hier geht es dann bitte um die zweite Folge aus der ersten Staffel von ST:P.

https://memory-alpha.fandom.com/wiki/Maps_and_Legends_(episode)

So, nachdem ich von der ersten Folge sehr angetan war, bin ich mir bei der zweiten nicht mehr ganz so sicher, ob mir gefällt, wo die Reise hingeht.

Der schnelle Sex (den wir in seiner Art wohl seit Captains Kirks besten Tagen so in ST nicht mehr gesehen haben) stört mich.

Und - und das ist ein sehr persönlicher Punkt - gefällt die musikalische Untermalung bisher nicht so. Für mich hört sich das alles, gerade auch beim Cube Artifact sehr nach dem alten Star Wars Thema des Inperators an, außerdem habe ich das Gefühl, dass die Musik von der Art und Weise inspiriert wird, wie Game of Thrones vertont wurde. Brauche ich irgendwie auch nicht. Aber wie gesagt, dass sind sehr persönliche Punkte.

Was mir gut gefällt, ist, dass die Beziehung zwischen Picard und seinen beiden romulanischen Haushältern mittlerweile weniger an "Herr und Diener" erinnert, sonder doch die Grundzüge einer Freundschaft offenbart. Aktuell glaube ich fast, dass Laris mein bisheriger Lieblingscharakter aus der Serie ist.

Dass mit einer noch viel geheimeren Geheimorganisiation der Tal Shiar überboten werden muss, finde ich etwas hahnebüchen. Aber immerhin brachte uns das den kurzzeitigen Genrewechsel zu
CSI:Picard ^^

Picards Blauäugigkeit, die sich in der Aktion, dem höchsten Admiral der Sternenflotte gegenüber, mit der er total über Kreuz liegt (ich erfahre etwas total mega Geheimes und dann erzähle ich es gleich allen und jedem...) passt zwar zum Charakter der Figur, aber dann eigentlich eher zur alten Version des Charakters. Amüsant und überflüssig zugleich fand ich dann die sonnenbrillentragende, vulkanische Commodorin der Sicherheit. Auch wüsste ich gerne, wann die Abkürzung CNC in Star Trek Einzug gehalten hat.

Oh, ja: Picards angekündigter Tod - wennngleich auch aus der TNG Serie in die neue Serie transplantiert - stört mich auch. Es war mir ja eigentlich auch klar, dass am Ende der Serie Picard sterben wird. Ich nahm an, nach dem Auftakt der Serie, vielleicht mit einer noblen Geste, einem Opfer, was dem Opfer Datas für ihn in Nemesis nachempfunden ist, welches es vielleicht erlaubt, Data zurückzuholen. So wie sich die Story entwickelt, denke ich aber eher, dass es mit den Borg oder den Beziehungen der Föderation und den Romulanern zu tun hat. Warum man aber Picard sterben lassen muss, nur weil er alt ist und weil alle modernen Serien gerade damit Realitätsnähe suggerieren, in dem sie regelmässig Hauptfiguren opfern, erschließt sich mir nicht...

Oh und was ich auch problematisch finde: Warum gibt es jetzt doch eine "Androiden-Sklaven-Rasse", die man in A Measure of a Man noch vermeiden wollte und warum behandeln die Arbeiter auf Utopia Planetia die Androiden dort so überheblich? Die Welt scheint sich im Vergleich zur Next-Gen-Zeit eher zurückentwickelt zu haben. Das finde ich sehr schade.

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Beitrag von Admiral_Koch am Mo Apr 20, 2020 10:46 am

So Sch**** wie die Androiden von ihren menschlichen Vorgesetzten behandelt wurden, wundert mich die Rebellion nicht. Der Witz mit dem braunen Kleber war übrigens nicht mal für mich witzig.

Und mal wieder kein "Im Falle einer Roboterrebellion diesen Knopf drücken"-Knopf.

Früher sind Scanner ohne komische Lichter ausgekommen. Naja, meistens. Dafür konnten sie aber auch nicht zaubern. Naja, nicht so extrem.

Romulanische Schiffscomputer nutzen keine KI? Das erklärt die Underperformance romulanischer Schiffe.

Man würde meinen, nach der Enthüllung, dass sie kein Mensch ist, hätte Dahj versucht, ihre Schwester zu erreichen. Oder hätte sie zumindest erwähnt.

20 Minuten in der 2. Folge und zum ersten Mal hört es sich nach Star Trek an, für'n Minütchen.

Sicher, dass die Admirälin kein Android (Gynoid? Warum benutzt kein Mensch diesen Ausdruck mehr?) ist. Aber hey, jetzt fühlt es sich wieder wie Star Trek an: Admiral = unsympathisch, inkompetent etc. Wobei, untypischerweise für jemanden dieses Ranges, ihre Position nachvollziehbar ist. Picards Story ist nicht sonderlich plausibel.

5843 Tage ohne Assimilation. 16 Jahre dauert das Projekt also schon mindestens. Weiß nicht, warum ich das erwähnenswert finde.

Was hat der Sicherheitsanweiser da auf dem Kopf? Ach so, seine Frisur. Nach 400 Jahren hat der Punk Romulus erreicht. "Das lauteste Konzert, das die Menschheit je erlebte, der Warpkern gab die Energie, das ganze Weltall bebte. Der Schalldruck traf auf Romulus, der Planet flog auseinander. Die Menschheit durch Musik befreit!" Unglaublich, dass dieser J.B.O. Song wissenschaftlich ähnlich plausibel ist wie die tatsächliche Zerstörung des Planeten... Wo war ich?

"Dass Romulaner so sexy sein können..." Das ist rassistisch. Und sexistisch. Aber gegen Männer und somit okay. (Ich schreib's vieeleicht besser dazu: Achtung, sarkastischer Seitenhieb gegen Woke Kultur)

Als der Doc Picard die Daten geschickt hat, hab ich aus Reflex auf mein Handy geguckt. Hat sonst noch jemand das TNP Chirp als Benachrichtigungston?

Hat immer noch mehr von Blade Runner oder BSG, mit nem Schuß CSI. Aber langsam kommt zumindest etwas ST-Feeling auf.
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